Archiv der Kategorie: AK-Infos

Umfrage: Arbeits­bedingungen in Gesundheits­berufen … unbedingt mitmachen!

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Die Online-Befragung der AK Wien zum Thema „Arbeitsbedingungen in den Gesundheitsberufen“ hat begonnen!

Unter www.arbeiterkammer.at können sich alle Berufsangehörigen in ganz Österreich bis zum 31.12. dieses Jahres an der anonymen Umfrage beteiligen und uns mitteilen, wo der Schuh drückt.
Das Ausfüllen des Fragebogens dauert weniger als fünf Minuten.

Die Ergebnisse der Befragung werden voraussichtlich Anfang Februar 2019 vorliegen, wir werden dich natürlich darüber informieren.

Bitte unterstütze diese tolle Umfrage!

 

Erdöl im Badezimmer?

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Nicht pur, sondern verarbeitet und in ausgefeilte Rezepturen eingebettet, versteckt es sich hinter Namen wie Paraffinum Liquidum, Petrolatum oder Cera Microcristallina.

Insgesamt schlecken wir in einem Jahr bis zu 20g der Pflegeschmiere von unseren Lippen. Umso genüsslicher, wenn wohlschmeckende Süßungsmittel und Aromen wie Stevia, Vanillin oder Saccharin zugesetzt sind. Geht man von 5g aus, in etwa der Inhalt eines handelsüblichen Pflegestiftes, so futtern wir ganze 4 Stifte pro Jahr!

Da kommt eine große Menge an Mineralöl zusammen. Was sich hinter MOSH, POSH oder MOAH verbirgt kannst du hier nachlesen. Der Konsumentenschutz der AK-OÖ hat 24 Lippenpflegeprodukte ins Labor geschickt und auf Mineralölkomponenten untersuchen lassen.

Hier geht`s zum Testergebnis: Lippenpflege 

Neue sozialrechtliche Werte im Jahr 2017

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Was bringt das Jahr 2017?

Mit dem Jahreswechsel ändern sich wie immer viele sozialrechtliche Werte. Die Arbeiterkammer  hat die wichtigsten Punkte zusammengefasst – von A(rbeitslosengeld) bis
Z(uzahlungen zum Kuraufenthalt).
Ab wann ist Sozialversicherung fällig?
Wo liegt die Geringfügigkeitsgrenze?
Was ist das Kinderbetreuungsgeldkonto?
Wie hoch ist die Rezeptgebühr?
Wie hoch ist die Familienbeihilfe?

Neugierig geworden, dann einfach hier nachlesen!

Rauchverbote – Nichtraucherschutz

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Tabakrauch enthält mehr als 4.000 Chemikalien, darunter viele krebserzeugende und giftige Substanzen. Viele Krankheits- und Todesursachen sind auf die gesundheitsschädigende Wirkung des Tabakrauchs zurückzuführen: Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, chronische Bronchitis und obstruktive Atemwegserkrankungen etc. Schätzungsweise sterben in Österreich etwa 14.000 Personen jährlich an den Folgen des Tabakkonsums. Krankheitsbelastung und vorzeitige tabakbedingte Sterblichkeit verursachen nicht nur Leid für die Betroffenen und ihr persönliches Umfeld, sondern auch hohe betriebs- und volkswirtschaftliche Kosten.

NichtraucherInnenschutzmaßnahmen in öffentlich zugänglichen Gebäuden und Räumen zählen daher international zu den wichtigen gesundheitspolitischen Maß­nahmen im Rahmen der Tabakpolitik und sind Gegenstand von Empfehlungen und rechtsverbindlichen Vorgaben im internationalen Rahmen und in der EU.

Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (§ 30 ASchG) verpflichtet den Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass Nichtraucher vor der Einwirkung von Tabakrauch geschützt werden. Das Rauchen ist verboten, wenn mindestens ein Raucher und ein Nichtraucher gemeinsam in einem Büroraum oder vergleichbaren Arbeitsraum arbeiten.

Nach dem Tabakgesetz gelten schon seit 1.1.2005 Rauchverbote in Räumen öffentlicher Orte. Ein öffentlicher Ort ist jeder Ort, der von einem nicht von vornherein bestimmten Personenkreis ständig oder zu bestimmten Zeiten betreten werden kann (siehe § 1 Z 11 Tabakgesetz). Solche Orte sind beispielsweise Geschäftslokale, Einkaufszentren, Büroräume oder ähnliche Räume mit Kunden- bzw Parteienverkehr zu festgelegten Dienstzeiten bzw zu Zeiten, in denen üblicherweise Kunden- bzw Parteienverkehr stattfindet. Weiters gelten Rauchverbote in ortsfesten und nicht ortsfesten Einrichtungen des Bus-, Schienen-, Flug- und Schiffsverkehrs.

Auch in Aufenthalts- und Bereitschaftsräumen ist der Nichtraucher vor der Einwirkung von Tabakrauch zu schützen. Der wirkungsvollste Schutz ist das Rauchverbot. Allenfalls möglich ist die räumliche Trennung oder zeitlich getrennte Nutzung der Aufenthalts- und Bereitschaftsräume durch Nichtraucher und Raucher.

Nach dem Mutterschutzgesetz (§ 4 Abs 6) müssen werdende Mütter vor der Einwirkung von Tabakrauch speziell geschützt werden. Weiterlesen hier: Rauchverbote – Nichtraucherschutz

Soziale Rechte müssen Vorrang haben!

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Seit Jahren setzen sich die BAK, der ÖGB und die europäischen Gewerkschaften für einen grundlegenden politischen Kurswechsel in Europa ein. Wir wollen ein Ende der verheerenden Kaputtsparpolitik und des Sozialabbaus.

 

 

 

 

Die Gewerkschaften haben einen Plan ausgearbeitet, um soziale Rechte vor die Interessen von Großkonzernen und Banken zu stellen.

Setze Dich mit uns gemeinsam für ein soziales Europa ein und kämpfe für:

  • Menschenwürdige Arbeit, faire Arbeitsbedingungen und eine gerechtere Wirtschaft
  • Höhere Löhne und mehr Lebensqualität
  • Mehr Schutz für ArbeitnehmerInnen und eine wirksamere Durchsetzung bestehender Rechte
  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und ein Ende der Ausbeutung
  • Starke soziale Absicherung und öffentliche Dienstleistungen
  • Investitionen für mehr Arbeitsplätze und sichere Beschäftigung
  • Achtung der Gewerkschaftsrechte und ihre Einhaltung am Arbeitsplatz

Unter http://socialrightsfirst.eu/de kann jede/r mit wenigen Klicks die ausgearbeiteten Antworten unterstützen und diese als Beitrag im Rahmen der Konsultation an die EU-Kommission schicken.

Wir brauchen so viele Stimmen wie möglich, um die Europäische Kommission zu überzeugen.
Unterstütze uns jetzt und verschaffe Dir Gehör. Bis 31. Dezember ist noch Zeit!

 

Wohnbauförderung für AK-Mitglieder

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Wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer neuen Wohnraum schaffen, können sie durch die AK-Wohnbauförderungsaktion einen Zinsenzuschuss erhalten. AK-Mitglieder, die im Jahr 2016 ihre geförderte Neubauwohnung bezogen oder ihren Rohbau mit Hilfe der Neubauförderung der öffentlichen Hand errichtet haben, können einen einmaligen Zinsenzuschuss erhalten. “Die Hilfestellung soll den Mitgliedern zu Gute kommen, die durch die Errichtung ihres Eigenheimes bzw. ihrer Wohnung eine schwere finanzielle Belastung auf sich genommen haben”, erklärt Präsident Josef Pesserl.  Der Zinsenzuschuss für nicht geförderte Kredite oder Darlehen, die zur Finanzierung von Errichtungskosten aufgenommen wurden, beträgt bis zu 700 Euro.

TIPP

Informationen und Formulare sind ab Dezember 2016 auch in allen AK-Außenstellen sowie unter der AK-Servicenummer 05/7799-2507 erhältlich. Das Formular kann  auch online bestellt werden.

Der letzte Einreichtermin ist der 31. März 2017.

Radfahrverbot auf Forststraßen?

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Radfahren auf Forststraßen ist verboten. Eine Öffnung wie in den Nachbarländern scheitert an der Position der GrundeigentümerInnen. Nicht nur für RadfahrerInnen,sondern grundsätzlich sollte über ein Grundrecht der freie Zugang zur Natur gewährleistet werden.

Mit dem Radfahrverbot auf Forststraßen verfügt das Tourismusland Österreich über ein fragwürdiges Alleinstellungsmerkmal. Denn in den benachbarten Ländern Bayern, Schweiz, Liechtenstein, Italien, ist das auf Forststraßen grundsätzlich erlaubt. Das Verständnis und dementsprechend das Unrechtsbewusstsein der RadfahrerInnen für das Verbot in Österreich hält sich in Grenzen. Die Situation in den genannten Ländern relativieren auch
die Argumente von der Waldbewirtschaftung bis zur Ökologie, die immer wieder gegen das Radfahren auf Forststraßen vorgebracht werden. Die Naturverträglichkeit ist bei der Einhaltung der von den alpinen Vereinen propagierten Fair-play-Regeln gewährleistet. Ein respektvolles Miteinander auf den Forststraßen ist möglich. Ebenso ist die immer wieder strapazierte Frage der Haftung der Wegerhalter lösbar.

Für die Diskussion ist Bayern als Vorbild naheliegend. Niemand wird Bayern unterstellen, dass das Eigentumsrecht in Frage gestellt wird. Die rechtlichen  Bestimmungen in Bayern bieten sich folglich zum „Abschreiben“ an:

Verfassung des Freistaates Bayern
Art 141 (3):
„Der Genuß der Naturschönheiten
und die Erholung in der freien
Natur, insbesondere das Betreten von
Wald und Bergweide, das Befahren der
Gewässer und die Aneignung wildwachsender
Waldfrüchte in ortsüblichem
Umfang ist jedermann gestattet. Dabei
ist jedermann verpflichtet, mit Natur und
Landschaft pfleglich umzugehen. Staat
und Gemeinde sind berechtigt und verpflichtet,
der Allgemeinheit die Zugänge
zu Bergen, Seen, Flüssen und sonstigen
landschaftlichen Schönheiten freizuhaltenrad
und allenfalls durch Einschränkungen
des Eigentumsrechtes freizumachen
sowie Wanderwege und Erholungsparks
anzulegen.“
Bayrisches Naturschutzgesetz
Art. 27 – 31: „Alle Teile der freien Natur,
insbesondere Wald, Bergweide, Fels,
Ödungen, Brachflächen, Auen, Uferstreifen
und landwirtschaftlich genutzte
Flächen können von jedermann unentgeltlich
betreten werden. Zum Betreten
gehören auch das Skifahren, das Schlittenfahren,
das Reiten, das Ballspielen
und ähnliche sportliche Betätigungen in
der freien Natur. […] Jedermann darf auf
Privatwegen in der freien Natur wandern
und, soweit sich die Wege dafür eignen,
reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft
sowie Krankenfahrstühlen fahren.
Den Fußgängern gebührt der Vorrang
[…] Beschränkungen der Erholung in der
freien Natur kann die Naturschutzbehörde
anordnen.“
Waldgesetz für Bayern
Art. 13: „Das Betreten des Waldes zum
Zweck des Genusses der Naturschönheiten
und zur Erholung ist jedermann
unentgeltlich gestattet […] Das Radfahren,
[…] ist im Wald nur auf Straßen und
geeigneten Wegen zulässig. […] Die Ausübung
dieses Rechts erfolgt grundsätzlich
auf eigene Gefahr. […] Besondere
Sorgfalts- oder Verkehrssicherungspflichten
der betroffenen Grundeigentümer
werden dadurch nicht begründet.“        (gefunden in AK Wirtschaft & Umwelt Ausgabe 2/2016)

 

 

Konflikte und Mobbing am Arbeitsplatz

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mobbing

Unter Mobbing versteht man die systematische Schikane am Arbeitsplatz, die zu zunehmender
Isolierung bzw. zum Verlust des Arbeitsplatzes bei den Betroffenen führt. Diese befinden
sich meist in einem starken Machtungleichgewicht gegenüber ihren Angreiferinnen und Angreifern,  sei es, dass eine größere Gruppe sie schikaniert oder der/die Vorgesetzte.

Wenngleich es die systematische Schikane am Arbeitsplatz immer schon gab, hat die Verknüpfung  mit dem populärwissenschaftlichen Begriff „Mobbing“ über die Grenzen wissenschaftlicher  Forschungstätigkeit hinaus ein erhöhtes Bewusstsein für die Bedrohlichkeit des Phänomens  hergestellt.

Da Mobbing in den meisten Fällen ein Gruppenphänomen darstellt, bei dem die Betroffenen
entweder gegenüber ihren Kolleginnen und Kollegen (Mobbing), ihrem Chef (Bossing) oder
ihren Untergebenen (Staffing) in ein Machtungleichgewicht geraten, ist eine genaue Analyse
notwendig.
… hier zum Weiterlesen: KONFLIKTE UND MOBBING am Arbeitsplatz – Rechtliche Möglichkeiten und praktische Handlungsanleitungen

Umfrage: Wie teilen Sie sich Beruf, Kinderbetreuung & Hausarbeit mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin?

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Liebe Eltern,   ak

Beruf und Familie unter einen Hut bekommen ist nicht gerade ein Kinderspiel. Immer mehr Mütter und Väter wünschen sich daher eine partnerschaftliche Aufteilung von Beruf, Kinderbetreuung und Hausarbeit. Was sind Ihre Erfahrungen damit?

Bitte nehmen Sie sich Zeit für eine kurze Umfrage – damit wir Ihre Interessen besser vertreten können. Vielen Dank!

Hier der Link zur AK-Umfrage: Umfrage für Väter und Mütter

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