Archiv der Kategorie: Filmempfehlung

Kindeswohl

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Ein Film fragt: Was passiert, wenn ich mich in das Leben eines anderen Menschen einmische?

Fiona Maye (Emma Thompson) nimmt als Richterin in London ihre Aufgabe sehr ernst. Mit vollem Einsatz lebt sie für ihren Beruf, was einen Preis hat. Ihr Privatleben ist ein Scherbenhaufen, ihre Ehe mit dem amerikanischen Professor Jack (Stanley Tucci) steht vor dem Aus. Mitten in diese persönliche Krise hat die Familienrichterin einen neuen Fall zu verhandeln: Der 17-jährige Adam (Fionn Whitehead), ein brillanter Junge, hat Leukämie, weigert sich aber, eine Bluttransfusion anzunehmen, die sein Leben retten würde, weil er und seine Eltern Zeugen Jehovas sind. Da Adam erst in drei Monaten volljährig wird, ist er vor dem Gesetz noch ein Kind. Doch soll Fiona ihn wirklich zwingen, zu leben?

Der Film läuft ab Freitag, 31.8.2018 im Stadtkino Bruck/Mur

The Green Lie – Die grüne Lüge

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Die Ökolügen der Konzerne und wie wir uns dagegen wehren können.

Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktion: Hurra! Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten! Eine populäre und gefährliche Lüge!

Im Jahr 2015 brannten große Teile des indonesischen Regenwalds nieder. Es war das schlimmste Umweltdesaster in der Geschichte des Landes. An den direkten Folgen starben über 100.000 Menschen, mehr als 500.000 leiden an Langzeitfolgen. Dass die Brände bewusst gelegt bzw. beschleunigt wurden, ist ein offenes Geheimnis. Ziel war es, massenweise neue Anbauflächen für die Gewinnung von Palmöl zu schaffen. Das billigste und meistverwendete Fett der Welt, zu finden in fast jedem Fertiggericht, in Süßigkeiten und Snacks, und ein enorm profitträchtiger Rohstoff.

Gemeinsam mit der Expertin für Greenwashing, Kathrin Hartmann, zeigt Werner Boote („Plastic Planet“, „Alles unter Kontrolle“) in seinem neuen Dokumentarfilm, wie wir uns dagegen wehren können und was hinter dem Schlagwort „Nachhaltigkeit“ steckt. Schluss mit den grünen Lügen!

Der Film läuft derzeit im Stadtkino Bruck/Mur und Cineplexx Leoben.

Wie die anderen …

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… ab 11. September in den Österreichischen Kinos!
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Dass man mit Kindern zum Kinderarzt geht, wenn ihnen körperlich etwas fehlt, wird seit Langem als sinnvoll erachtet.
Geht es um psychische Erkrankungen, ist das österreichische Gesundheitssystem mit Kindern und Jugendlichen oft genug überfordert: Es besteht Personal- und Ressourcenmangel. Derzeit gibt es in Österreich 13 Abteilungen für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Der Kinodokumentarfilm WIE DIE ANDEREN setzt diffusen Psychiatrieängsten einen präzisen Beobachterblick entgegen. Über eineinhalb Jahre hat Regisseur Constantin Wulff den Alltag der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie im niederösterreichischen Landesklinikum in Tulln (Prim. Dr. Paulus Hochgatterer) verfolgt. Sein unsentimental einfühlender Film zeigt institutionelle Arbeit als permanenten Balanceakt: zwischen Behutsamkeit und Druck, Routine und emotionaler Involviertheit, Regelwerk und Improvisation. Wie wir kann auch das Abteilungspersonal die Kinder und Jugendlichen nur ein kurzes Stück begleiten, bevor sie wieder in ihren Alltag zurückkehren.

AMOUR

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Der österreichische Regisseur Michael Haneke ist beim Filmfestival von Cannes wieder im Rennen um eine Goldene Palme. Bei seinem Beitrag handelt es sich um den Film „Amour“, eine französische Produktion.

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In diesem Film wird die Liebe eines alten Musikprofessoren-Paares um die 80 Jahre einer Bewährungsprobe unterzogen. Als die Frau eines Tages einen Schlaganfall erleidet, wird die gesamte Familie in Mitleidenschaft gezogen. Ein stilles Abschiednehmen beginnt …
Hervorragende Schauspieler wie Isabelle Huppert, Emmanuelle Riva
und Jean Louis Trintignant lassen Cineastenherzen höher schlagen!

Paradies: Liebe

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Der österreichische Filmemacher Ulrich Seidl ist heuer mit seinem ersten Teil der Trilogie Paradies bei den 65. Filmfestspielen in Cannes vertreten.  

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www.ulrichseidl.com

PARADIES erzählt von jungen Frauen und alten Männern; von alten Frauen und jungen Männern. Der Film erzählt vom Dicksein und vom Marktwert der Sexualität. Und er erzählt von der Sehnsucht nach Liebe. Die Produktion erzählt von“ Ausgebeuteten die ihrerseits Ausgebeutete ausbeuten“.

SUGAR MAMA, handelt von Teresa, einer Behindertenbetreuerin Mitte 40. Im Urlaub fährt sie nach Mombasa um Liebe und Glück und einen schwarzen Liebhaber zu finden.

Im Herbst 2012 soll vorerst „Paradies: Liebe“ im Stadtkino Filmverleih in den österreichischen Kinos starten.

„Taste the Waste“

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Es ist genug für alle da, eigentlich. Viele Lebensmittel landen aber im Müll und nicht auf dem Tisch!

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Die Doku (hoffentlich auch bald in österreichischen Kinos) „Taste The Waste“ zeigt das Ausmaß der Verschwendung. Der Autor und Regisseur Valentin Thurn suchte die Orte auf, an denen wir unser täglich Brot zu Abfall degradieren: Bauernhöfe, Groß- und Supermärkte und Haushalte. Mehr als ein Drittel aller Lebensmittel landet nicht auf den Tischen, sondern im Müll. 

Diese beginnt bereits auf dem Feld. Ein Bauer erklärt, dass er nur jede zweite Kartoffel ernten dürfe. Die anderen bleiben liegen, weil sie einen Riss haben, laut Norm zu groß oder zu klein sind. Dem Landwirt bereitet das Unbehagen: „Die großen Kartoffeln schmecken doch genauso gut wie die andern.“ Wegen der strengen Verordnungen dürfen Bauern heute viele ausrangierte Lebensmittel nicht einmal an Schweine verfüttern.

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Filmtipp: ATMEN

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Der österreichische Schauspieler Karl Markovics hat mit seinem Regiedebüt „Atmen“ den Hauptpreis beim 17. Filmfestival von Sarajevo gewonnen. Die Auszeichnung für den besten Film ist mit 25.000 Euro dotiert und wurde Samstagabend vergeben.
Markovics hat seinen Film zwischen der Sonderstrafanstalt für Jugendliche in Wiener Neustadt und der Bestattung Wien angesiedelt und bewegt sich leichtfüßig und mit morbidem Witz gewürzt durch die winterliche Hauptstadt. Im Mittelpunkt der Erzählung steht der junge Roman, der nach einer Haftstrafe resozialisiert werden soll und nach mehreren gescheiterten Versuchen schließlich auf Probezeit im Bestattungsunternehmen beginnt. Dort glaubt er in einer Toten seine Mutter zu erkennen, die ihn als Kind weggegeben hat. Er fängt nicht nur an, sich mit seiner Herkunft auseinanderzusetzen, sondern auch langsam wieder neugieriger auf das Leben außerhalb der Gefängnismauern zu werden.
„Atmen“ startet am 30. September 2011 in den österreichischen Kinos.

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Nach WE FEED THE WORLD und Let’s make MONEY widmet sich der mehrfach ausgezeichnete Autor und Regisseur Erwin Wagenhofer nun einem neuen Genre – dem Spielfilm.
Inspiriert durch seine jahrelange Recherche, durch die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen auf seinen Reisen sowie der tiefgreifenden Beschäftigung mit globalen Inhalten ist BLACK BROWN WHITE entstanden – eine Liebesgeschichte.

Erwin Wagenhofer hat sich als Filmemacher bereits international einen Namen gemacht. Seine Dokumentarfilme wurden nicht nur auf unzähligen Festivals gezeigt sondern haben auch einige renommierte Preise gewonnen. Letztendlich haben sie den Nerv des Publikums getroffen und wurden bereits von knapp 2 Millionen Menschen weltweit im Kino gesehen. 

Empfehlenswert!

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