Archiv der Kategorie: AK-Infos

Fehlzeitenreport 2015

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Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung hat im Auftrag von Bundesarbeitskammer, Wirtschaftskammer Österreich, Hauptverband der österreichischen  Sozialversicherungsträger und der Allgemeine Unfallversicherungsanstalt Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich erhoben.

Der Fehlzeitenreport vermittelt eine Übersicht über Entwicklung und Verteilung der gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in  Österreich. 2014 verringerte sich die Krankenstandsquote gegenüber dem Vorjahr, die Beschäftigten verbrachten im Jahresverlauf
durchschnittlich 12,3 Kalendertage im Krankenstand, das entspricht einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,4%.
Frauen verzeichnen etwas mehr Krankenstandstage als Männer, ältere Beschäftigte weisen deutlich höhere Krankenstandsquoten  auf als jüngere. Der Anteil der Fehlzeiten, die auf die Diagnose von psychischen Krankheiten zurückzuführen sind, hat  weiter steigende Tendenz.

Gesundheit am Arbeitsplatz

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Das Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“ gewinnt immer mehr an Bedeutung, vor allem auch durch die Debatte über ein höheres Pensionsantrittsalter. Aber wie sind eigentlich die Rahmenbedingungen für einen längeren Verbleib im Beruf? Damit Arbeiterkammer und Gewerkschaft die Interessen der Beschäftigten in dieser Frage glaubhaft und kraftvoll vertreten können, müssen unsere Argumente mit Fakten untermauert werden.

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Fragebogenaktion

Informationen aus erster Hand zur Qualität des Arbeitslebens in Österreich haben Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen. Bitte nehmen Sie sich für diese Fragebogenaktion Zeit und bitten Sie auch ihre KollegInnen daran teilzunehmen. Die Beantwortung der Fragen ist natürlich anonym. Je mehr Beschäftigte ihre Erfahrungen schildern, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse und desto stärker sind unsere Argumente in der politischen Auseinandersetzung.

Bis 19. Dezember retournieren

Der Fragebogen steht als Download zur Verfügung, kann direkt am PC ausgefüllt werden oder auch auf Papier gedruckt werden. Die ausgefüllten Fragebögen entweder an arbeitnehmerschutz@akstmk.at senden oder ausgedruckt ihrem Betriebsrat geben oder sie an die AK Steiermark/Arbeitnehmerschutz, Hans-Resel-Gasse 8-14, 8020 Graz schicken.

Mit deiner Unterstützung und Teilnahme kann es neuerlich gelingen, auf Umbrüche und Problemfelder in der Arbeitswelt aufmerksam zu machen und gesetzliche und politische Veränderungen im Sinne der Arbeitnehmer/innen herbeizuführen. Bitte beteilige dich an der Fragebogen-Aktion – DANKE!
 

 

Textilien auf UV-Schutz getestet

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Egal ob Kleinkinder, Menschen mit heller Haut oder Beschäftigte, die im Freien arbeiten – ein guter Schutz gegen schädliche Anteile des Sonnenlichts ist in den Sommermonaten von großer Bedeutung. Geraten wird zu Kleidung, die die UV-Strahlung abhält.
Die AK-Marktforschung hat das entsprechende Angebot sondiert und 24 Testkäufe mit UV-Schutz sowie zum Vergleich sechs Produkte ohne diese Auslobung in den Bereichen Kinder-, Freizeit- und Arbeitsbekleidung prüfen lassen.
Die Angaben zum Sonnenschutz an den Textilien oder nur in Prospekten oder der Firmenhomepage waren höchst unterschiedlich, etwa UV-Schutz, UV-Protection, 95% UV-Schutz oder 50+ UPF. Der UV-Schutzfaktor UPF gibt wie der Lichtschutzfaktor LSF bei Sonnencremen an, um wie viel länger man sich in der Sonne aufhalten kann, ohne Hautschäden davon zu tragen.

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Die angegebenen Schutzwerte beziehen sich auf den Neuzustand. Fünf von 18 Produkten erfüllen die Herstellerangabe jedoch nicht. Da Textilien aber getragen und gewaschen werden, wurde der UV-Schutz in nassem Zustand, nach Abnützung und mehrmaligem Waschen gemessen. „In gebrauchtem Zustand lag der Schutzfaktor zwischen zwei und 80“, sagt Mag. Susanne Bauer, Leiterin der AK-Marktforschung, „Abnützung schmälert in fast allen Fällen die Schutzwirkung und die gemessenen Werte liegen meist weit unter den ausgelobten.“
Für KonsumentInnen sei nicht erkennbar, wie stark das Kleidungsstück tatsächlich schützt, macht sie sich bei Sonnenschutzkleidung für verbindliche Standards stark: „Notwendig ist eine einheitliche und verständliche Kennzeichnung direkt an der Kleidung, die ähnlich wie bei Sonnencremen den Schutzfaktor angibt.“

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Wahldurchführung

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Die Betriebsratswahl ist nach den Grundsätzen des gleichen, unmittelbaren und geheimen Wahlrechts durchzuführen. Der Wahlvorstand hat dafür zu sorgen, dass diese Grundsätze nicht verletzt werden.

Gleiches Wahlrecht:
Jede Stimme hat gleiches Gewicht.
Unmittelbares Wahlrecht: Die Wahlberechtigten bestimmen die endgültige Zusammensetzung des Betriebsrats.
Geheimes Wahlrecht: Die Entscheidung des Wähler/der Wählerin muss geheim bleiben, auch gegenüber dem Wahlvorstand.

Die Wahl hat in der Regel durch persönliche Stimmabgabe zu erfolgen. Ist dies nicht möglich, kann die Stimme auch auf dem Postweg abgegeben werden.

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Aktives Wahlrecht
Wahlberechtigt sind alle ArbeitnehmerInnen, die unter den Arbeitnehmerbegriff fallen. Nicht aktiv wahlberechtigt sind somit Vorstandsmitglieder, GeschäftsführerInnen und leitende Angestellte. Eine weitere Voraussetzung ist die Vollendung des 18. Lebensjahres am Tag der Wahl des Wahlvorstandes.

An diesem Tag und am Tag der Betriebsratswahl muss der/die ArbeitnehmerIn auch in dem Betrieb beschäftigt sein. Auch ArbeitnehmerInnen, die sich im Karenzurlaub, Sonderurlaub, Bildungskarenz oder Präsenzdienst befinden, sind Beschäftigte im Betrieb und somit wahlberechtigt.

Passives Wahlrecht
Wählbar sind alle ArbeitnehmerInnen, die am Tag der Wahlausschreibung das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens sechs Monaten im Betrieb oder im Unternehmen, dem der Betrieb angehört, beschäftigt sind. Das passive Wahlrecht steht unabhängig von der Staatsbürgerschaft zu.

Vorsicht bei Facebook-Einträgen …

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Falsch genützt kann Facebook den Job kosten.

Internet-Dienste wie Facebook sind allgegenwärtig am Arbeitsplatz. Falsch genützt können sie den Job kosten. Die AK Arbeitsrechtsexperten warnen: „Facebook ist kein geeigneter Ort, um sich das Herz über die Arbeit auszuschütten.“ Wer über Vorgesetzte oder KollegInnen lästert, riskiert eine Entlassung oder Klage wegen übler Nachrede und Ehrenbeleidigung.

Auch wenn Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse der Firma am Cyber-Stammtisch ausgeplaudert werden, kann dies ein Entlassungsgrund sein.
Selbst wer strenge private Sicherheitseinstellungen wählt, ist nicht davor gefeit, dass die Einträge „Füße bekommen“: Sie könnten weitergesagt oder weitergeleitet werden.

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In vielen Firmen sind die Facebook-Seiten gesperrt, weil sie als reines Unterhaltungsmedium gelten. Viele UserInnen sind jedoch mit Smartphones & Co. stets online. Doch Vorsicht: Internetnutzung verletzt, wenn sie nicht grundsätzlich erlaubt ist, die Arbeitspflicht.

Der 1. Mai – eine Kurzgeschichte

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Seine Wurzeln hat der Tag der Arbeit in der Zeit der Industrialisierung, Mitte des 19. Jahrhunderts als sich die Arbeiterschaft zu organisieren begann. Wir können uns heute kaum vorstellen, unter welchen Bedingungen Arbeiterfamilien damals lebten: täglich mehr als 14 Stunden Arbeit für schlechten Lohn, keinen Urlaub, wenn man krank oder alt wurde, hatte man keinerlei Versorgung. Arbeitsräume waren schmutzig, oft laut und die Gesundheit gefährdend. Die Wohnungen der ArbeiterInnen waren meist in einem schlechten Zustand, feucht und dunkel. Es herrschte Vitaminmangel  bei den Kindern. Rechte gab es für die Arbeitnehmerschaft keine.

Eine zentrale Forderung der weltweiten Arbeiterbewegungen war die Verkürzung der Arbeitszeit:
„8 Stunden Arbeit – 8 Stunden Muse – 8 Stunden Schlaf“

1889 beschließen die Delegierten der 2. Sozialistischen Internationale (int. Arbeiterkongress mit Teilnehmern aus 21 Nationen) in Paris, den 1. Mai als Weltfeiertag der Arbeit einzuführen.

Am 1. Mai 1890 gingen bereits in zahlreichen Ländern – so auch in der österr. ungarischen Monarchie – hunderttausende TeilnehmerInnen in friedlicher Demonstration auf die Straße.

Forderungen der ersten „Mai-Spaziergänge“ waren:

  • Reduktion der täglichen Arbeitszeit auf 8 Stunden
  • Freier Sonntag
  • Verbot der Kinderarbeit
  • Allgemeines Wahlrecht (wählen durften nur die Besitzenden)
  • Unfall- und Krankenschutz
  • Alters-, Witwen- und Waisenversorgung
  • Koalitionsfreiheit (das Recht sich in Gewerkschaften zusammen zu schließen)

1933 brachte – unter Gewaltandrohung – die autoritäre Regierung Dollfuß das Ende der bisherigen Maifeiern.

1945 ist der Faschismus besiegt, Österreich feiert wieder seinen 1. Mai als Staatsfeiertag. Der österr. Gewerkschaftsbund wird gegründet und seither wird der 1. Mai als „Tag der Arbeit“ jedes Jahr gefeiert.

DENN … OHNE KAMPF KEIN FORTSCHRITT!

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Freihandelsabkommen TTIP

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Erklärtes Ziel der TTIP-Verhandler ist es, den Handel zwischen der EU und den USA zu intensivieren und damit das Wirtschaftswachstum zu stimulieren. Die von den Befürwortern geweckten Hoffnungen erweisen sich aber immer mehr als Illusion. Selbst sehr optimistische Prognosen rechnen nur mit einem Wachstumseffekt von etwa 0,1 Prozent jährlich. Auch dürften kaum neue Arbeitsplätze entstehen. Eine Studie aus den USA rechnet sogar mit einem Verlust von 600.000 Arbeitsplätzen in Europa. Denn mit TTIP droht verschärfte transatlantische Konkurrenz und eine Erhöhung des Drucks in der Arbeitswelt. ttip Damit durch TTIP nicht ein Wettlauf um möglichst geringe Standortkosten für Unternehmen eingeleitet wird, der zu einer Verschlechterung von Arbeitsbedingungen und einer Senkung der Löhne führt, braucht es daher hohe gemeinsame Sozialstandards. Diese müssen einklagbar sein und Verstöße dagegen müssen sanktioniert werden. Doch genau das wäre bei TTIP nicht der Fall. Denn in vielen US-Bundesstaaten herrscht ein sehr gewerkschaftsfeindliches Klima. Und die USA haben nur zwei der acht Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) unterzeichnet. Jene, wo es um Gewerkschaftsrechte geht, nämlich Vereinigungs- und Kollektivvertragsfreiheit, gehören nicht dazu. Weiterlesen

AK erkämpfte 60 Millionen Euro für ihre Mitglieder

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Mit rund 1.000 Beratungen täglich standen die MitarbeiterInnen der steirischen Arbeiterkammer im Vorjahr im Dauereinsatz. Erstritten wurden knapp 60 Millionen Euro.

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Allein für jene mehr als 4.000 ArbeitnehmerInnen, die von Unternehmenspleiten betroffen waren, erreichte der gemeinsam mit dem ÖGB getragene „Insolvenzschutzverband für ArbeitnehmerInnen“ (ISA) die Auszahlung von fast 46 Millionen Euro. Weitere 12,4 Millionen wurden in arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzungen erstritten. 1.500 Mal musste dazu der Klagsweg beschritten werden, weitere 2.300 Klagen wurden in Sozialrechtssachen eingebracht.

Neben Arbeits- und Sozialrechtssachen kommt dem Konsumentenschutz in der Beratungstätigkeit der steirischen Arbeiterkammer immer größere Bedeutung zu. Rund 45.000 KonsumentInnen suchten Rat und Hilfe, die auf dem Gerichtsweg und außergerichtlich herausgeholte Summe betrug 1,4 Millionen Euro.

AK-Präsident Josef Pesserl  präsentierte die Leistungsbilanz 2014 und bezeichnet die Rolle der AK als  „soziales Gewissen“ in der politischen Auseinandersetzung.

 

Wenn das Christkind das falsche Geschenk bringt

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Handy oder Daunenjacke oder doch ein Gutschein? Vorsicht, nicht nur Gutscheine, auch Umtauschen und Internet-Shoppen haben ihre Tücken. Die AK gibt Tipps: Bei Gutscheinen sind jedenfalls kurze Befristungen verboten. Da es kein Recht auf Umtausch gibt, vereinbaren Sie einen Umtausch sicherheitshalber auf der Rechnung. Beim Online-Shoppen auf das Kleingedruckte achten.

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„Wer ein Geschenk für Weihnachten einkauft und sich nicht ganz sicher ist, sollte einen möglichen Umtausch auf der Rechnung vermerken lassen“, empfiehlt der AK Konsumentenschutz. Der Umtausch ist freiwillig. Es gibt kein gesetzliches Umtauschrecht. Viele Händler räumen aber freiwillig einen Umtausch ein. Das steht dann vorgedruckt auf der Rechnung. Wer etwas umtauscht, kann sich zumeist eine andere Ware aussuchen. Geld gibt es üblicherweise nicht zurück. Falls man nichts findet, erhält man einen Gutschein.

Gewährleistung
Ist allerdings das Geschenk defekt, haben KonsumentInnen einen gesetzlichen Gewährleistungsanspruch. Bewegliche Waren (etwa Kaffeemaschine oder TV) muss der Händler bis zu zwei Jahre nach dem Kauf kostenlos reparieren oder umtauschen, letztlich den Preis dafür mindern oder das Geld zurückgeben. Das kann der Konsument vom Händler verlangen. Es ist ratsam, die Rechnung aufzuheben. „Machen Sie Ihre Ansprüche schriftlich beim Händler geltend“, wird geraten.

Gutscheine
Gutscheine sind grundsätzlich 30 Jahre lang gültig. Aber: Viele Unternehmen befristen die Geltungsdauer der Gutscheine. Befristungen von zwei Jahren oder weniger sind jedenfalls unzulässig, entschied der Oberste Gerichtshof (OGH). Nach Ablauf einer unzulässigen Befristung, muss der Gutschein entweder akzeptiert oder verlängert werden, oder es muss der Kaufpreis des Gutscheins refundiert werden. Gutschein-Plattformen im Internet boomen. Prüfen Sie vor Erwerb eines Gutscheines über eine Plattform, wer überhaupt der Aussteller ist. Denn die Plattformen treten oft nur als Vermittler auf. Hält der Gutschein nicht, was er verspricht, kann es für Konsumenten mühevoll werden, zu ihrem Recht zu kommen.

Internetshopping
Das Christkind geht „ins Netz“: Wer sich den Einkaufsstress in den Geschäften ersparen möchte, kann seine Geschenke vom Sofa aus shoppen. KonsumentInnen sollen beim Kauf per Mausklick auf genaue Adress-Angaben achten, speziell bei unbekannten Händlern sowie auf das Kleingedruckte. Auch bei Online-Käufen gilt: Preise vergleichen und Nebenkosten wie Versandspesen beachten. Bei Onlinekäufen gibt es ein Rücktrittsrecht bis zu 14 Tagen ab Erhalt der Ware. Aber nicht in jedem Fall: Etwa bei entsiegelten CDs und DVDs oder Tickets gibt es kein Rücktrittsrecht. Werden KonsumentInnen über das Rücktrittsrecht nicht ordentlich informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate.

Obst und Gemüse oft gespritzt

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Die Forderung der AK KonsumentenschützerInnen lautet: „Konsumenten müssen vertrauen können, dass die Schadstoffbelastung bei herkömmlichen Obst und Gemüse so gering wie möglich ist“.
Wer Pestizide vermeiden will, sollte eher zu Bioprodukten greifen. Um sicher zu gehen, sollte Obst und Gemüse vor dem Essen gut abgewaschen werden.

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Bei fast drei von vier untersuchten Produkten konnten Pestizide nachgewiesen werden. Allerdings lagen die Rückstände unter den gesetzlichen Grenzwerten. Die Schädlingsbekämpfungsmittel waren bei ausländischen und heimischen Produkten zu finden. Die AK hat 60 in- und ausländische Obst- und Gemüseproben auf Pestizide untersuchen lassen.

  • Bei 42 von 60 untersuchten Produkten (70 Prozent) wurden Schädlingsbekämpfungsmittel über der Nachweisgrenze festgestellt. 18 waren pestizidfrei.
  • Bei keinem Produkt lagen die Rückstände über dem gesetzlichen Grenzwert – es war also kein Produkt lebensmittelrechtlich zu beanstanden.
  • Ausländische Produkte waren häufiger gespritzt als inländische.
  • Bei 14 der gespritzten 42 Früchte (23 Prozent) wurde jeweils ein Schädlingsbekämpfungsmittel nachgewiesen, bei 28 (47 Prozent) waren mehrere Pestizide zu finden.

Die Belastung der Produkte lag bei inländischem Obst im Schnitt bei 17 Prozent der geltenden Höchstwerte, bei ausländischem Obst bei 27 Prozent der Höchstwerte und bei inländischem Gemüse bei rund 1,5 Prozent der Höchstwerte.