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Umfrage: Arbeits­bedingungen in Gesundheits­berufen … unbedingt mitmachen!

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Die Online-Befragung der AK Wien zum Thema „Arbeitsbedingungen in den Gesundheitsberufen“ hat begonnen!

Unter www.arbeiterkammer.at können sich alle Berufsangehörigen in ganz Österreich bis zum 31.12. dieses Jahres an der anonymen Umfrage beteiligen und uns mitteilen, wo der Schuh drückt.
Das Ausfüllen des Fragebogens dauert weniger als fünf Minuten.

Die Ergebnisse der Befragung werden voraussichtlich Anfang Februar 2019 vorliegen, wir werden dich natürlich darüber informieren.

Bitte unterstütze diese tolle Umfrage!

 

100 Jahre Frauenwahlrecht — haben Frauen die Wahl?

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Am 12. November 1918 wurde Frauen das aktive und passive Wahlrecht zuerkannt, somit jährt sich heute die Einführung des Frauenwahlrechts in Österreich zum einhundertsten Mal . Erst die Einführung des Frauenwahlrechts beendete den Ausschluss der Frauen von politischen Entscheidungen. 1919 konnten sie erstmals gleichberechtigt mit Männern ihr Wahlrecht wahrnehmen.

Bei der Einführung des Frauenwahlrechts ging es auch darum, den ursprünglich als „männlich“ gedachten Staat neu zu definieren und für das „weibliche“ Geschlecht zu öffnen. Verfassungsdemokratien beruhen auf dem Prinzip der politischen Mitbestimmung ihrer Staatsbürger/innen als Grundrecht. Das wichtigste Mittel dafür ist das Wahlrecht zum Parlament und allen anderen politischen Vertretungen.

… doch wie erging es den Frauen vor 1918:

Mit der Revolution im Jahr 1848 kam es zur ersten Wahl eines Konstituierenden Reichstages in der Habsburgermonarchie. Frauen und nicht privilegierte Männer waren dabei ausgeschlossen. Bis 1848 hatte das Kaiserhaus absolut und ohne jede Beteiligung des Volkes geherrscht. Die RevolutionärInnen Bürgerliche, Studenten und ArbeiterInnen forderten erstmals eine Verfassung und eine gewählte Volksvertretung.

1849 befasste sich der Verfassungsausschuss des Reichstages mit den Voraussetzungen für die Erlangung des Wahlrechts, zu denen die Zahlung einer Steuer gehörte. In diesen Debatten wurden politische Rechte für Frauen abgelehnt.

Nach dem Ende der Revolution blieb das Wahlrecht an Bildung und ein bestimmtes Steueraufkommen gekoppelt, nun jedoch nicht mehr an ein Geschlecht. Frauen, die über Haus-, Grundbesitz, einen Verdienst aus Erwerb oder Gewerbe verfügten, konnten entsprechend der provisorischen Wahlordnung von 1849 in vielen Gemeinden wählen, ab 1861 auch für die Landtage. Wählerinnen durften allerdings häufig nicht persönlich im Wahllokal erscheinen, sondern es musste ein männlicher Bevollmächtigter, bei verheirateten Frauen der Ehemann, die Stimme abgeben. Für die wichtigste politische Körperschaft, den Reichsrat, waren Frauen bis auf eine kleine Zahl von Großgrundbesitzerinnen nicht wahlberechtigt.

Mit dem Entstehen einer Frauenstimmrechtsbewegung gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Durchsetzung des Wahlrechts ohne jegliche Beschränkungen zuerst nur für einige Gruppierungen innerhalb der historischen Frauenbewegung das Ziel. Die Idee eines individuellen Wahlrechts unabhängig von Besitz und Bildungsgrad setzte sich erst allmählich durch. Mit der Zeit erhielten immer mehr Männer das Stimmrecht und das Geschlecht als Bedingung für politische Rechte gewann noch mehr an Bedeutung.

… und heute:  100 Jahre nach der Einführung des allgemeinen Frauenwahlrechts – gibt es beispielsweise bei Gehältern oftmals Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Das Jubiläumsjahr muss uns aufrütteln und Anlass sein, darüber nachzudenken, wie es heute tatsächlich um Gleichberechtigung und Chancengleichheit bestellt ist. Es ist die Aufgabe von Politik und Gesellschaft gleichermaßen, für Gleichberechtigung und Chancengleichheit zu sorgen und bestehende Ungleichheiten zu beseitigen. Am grundsätzlich gleichen Recht von Frauen und Männern kann und darf es keinen Zweifel geben!

Rezept: Steirisches Granola mit Kürbiskernen und Apfelchips

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Wer die „Lucknerschen Kürbiskerne“ einmal auf eine andere Art verwenden möchte, findet hier ein Rezept für ein Steirisches Granola:

Zutaten:
300 g Haferflocken
100 g gepuffter Amaranth (oder mehr Flocken)
100 g Steirerkraft Kürbiskerne naturbelassen
200 g gemischte Nüsse und Samen
1 EL Zimt
eine Prise Salz
80 g Butter oder Öl
120 g Honig oder Ahornsirup
50 g Steirerkraft Apfelchips

Zubereitung des Granolas

1. Den Ofen auf 175 °C Heißluft vorheizen.

2. Für das steirische Granola die Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, …) gegebenenfalls grob hacken. Die gehackten Nüsse mit dem Getreide, den Kürbiskernen, Samen, dem Zimt und Salz in einer großen Schüssel vermengen.

3. Anschließend die geschmolzene Butter oder das Öl (Rapsöl, Kokosöl, …) und den Honig oder Ahornsirup über die trockenen Zutaten gießen. Gut vermengen, bis alle Zutaten ummantelt sind; am besten funktioniert das mit den Händen.

4. Das Granola auf zwei mit Backpapier ausgelegten Blechen verteilen und 25 – 35 Minuten lang backen. Dabei muss das Granola öfter gewendet werden, damit es nicht verbrennt und gleichmäßig gebacken wird. Werfen Sie immer wieder einen Blick darauf.

5. Nachdem das Granola vollständig abgekühlt ist, werden die grob zerbrochenen Apfelchips untergemischt. Mit (Schafs-)Joghurt und frischen Früchten genießen! Luftdicht verpackt hält das Granola mindestens zwei Wochen lang.           (gefunden auf Steirerkraft-Rezepte)

Diese Regierung gefährdet Ihre Gesundheit

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Falter, 31.10.2018 (S. 6) -Nina Horaczek ist Chefreporterin des Falter

Die Regierung plant eine feindliche Übernahme der Krankenkassen. Die Rechnung dafür zahlen die Patientinnen und Patienten

Es wäre genau das, was dieses Land brauchte: statt 21 Krankenkassen eine bundesweite Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK), bei der es endlich keinen Unterschied macht, ob sich jemand in Tirol oder im Burgenland das Bein gebrochen hat, bei der die Universitätsprofessorin im Krankheitsfall dieselbe Behandlung zum selben Geld erhält wie der Bauarbeiter. Eine solche Reform wäre ein Meisterstück der türkis-blauen Regierung. Davon ist die vergangene Woche beschlossene Reform der Sozialversicherung aber meilenweit entfernt. Bei dieser Mega-Umstrukturierung des Gesundheitssystems spielt nämlich einer keine Rolle: der Patient.
Wo ÖVP und FPÖ bis jetzt politisch nicht punkten konnten, holen sie sich nun die Macht per Gesetzesbeschluss. Und schonen dabei noch die Wirtschaft auf Kosten der einfachen Angestellten. Wer in Österreich unselbstständig arbeitet, gearbeitet hat oder arbeitslos ist, ist in seiner Gebietskrankenkasse versichert. Einzelne Berufsgruppen wie Beamte, Bauern oder Unternehmer haben eigene Krankenkassen. In den Kassen können die Mitglieder ihre Gesundheitsversorgung selbst gestalten. Das nennt sich Selbstverwaltung und ist in der Verfassung verankert.
Derzeit haben in den Gebietskrankenkassen die Arbeitnehmervertreter die Mehrheit. Schließlich zahlen die Arbeitnehmer den Löwenanteil des Budgets ein. Die Dienstgeberbeiträge machen etwa 29 Prozent des Gesamtbudgets aus. Ab 1. April 2019, wenn die Reform startet, wird aus den neun Gebietskrankenkassen eine „Österreichische Gesundheitskasse“ (ÖGK). In dieser soll die Minderheit der Arbeitgeber genauso viel Macht erhalten wie die Mehrheit der Arbeitnehmer. Dann können die Arbeitgeber alle Beschlüsse blockieren. Zwar änderte die Regierung nun das Gesetz so weit, dass bei wesentlichen Entscheidungen die Mehrheit der Arbeitgeber-und Arbeitnehmer zustimmen muss. Das betrifft aber nicht die Besetzung von Spitzenpositionen in der ÖGK.
Diese Machtverschiebung trifft nur die Angestellten. Bei den Beamten, die mit den Eisenbahnern fusionieren, und bei den Selbstständigen, in deren Kasse die Bauern unterschlupfen, gibt es auch nach der Reform keine Parität zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Denn dort hat die Regierung ohnehin die Mehrheit.
In der ÖGK bestimmt hingegen die Regierung, wer der erste Vorsitzende wird. Das ist zwar das Gegenteil von Selbstverwaltung, aber das scheint ÖVP und FPÖ nicht zu jucken. Genauso wenig wie die massive Kritik von Rechnungshof und Verfassungsjuristen an der Reform. Hinzu kommt, dass der Vorsitz in der neuen ÖGK per Gesetz jedes halbe Jahr wechseln muss. Jeder Unternehmer, in dessen Firma die Führungsspitze verpflichtend alle sechs Monate gehen muss, würde für verrückt erklärt – und das zu Recht. Aber genau das verlangt die Regierung von der neuen Angestelltenkasse. Ab April 2019 darf dort laut Regierungsplan auch kein einziger gewählter Funktionär tätig sein, der schon vor der Reform dort Interessenvertreter war. Die Regierung sagt, sie wolle keine Blockierer ihrer Reform in der ÖGK sitzen haben. Und natürlich behauptet die Regierung, der Widerstand gegen die Reform komme von Funktionären, die um ihre Pfründen zittern. Tatsächlich erhält ein Kassenfunktionär etwa 42 Euro Sitzungsentschädigung. Das sind weniger als 400 Euro pro Jahr. Es geht also nicht darum, aufgeblähte Funktionärskassen trockenzulegen. Das Vorsitzkarussell kombiniert mit dem Rausschmiss langjähriger Kassenexperten hilft Türkis-Blau, die Kassen möglichst ohne Widerstand kontrollieren zu können.
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26. Oktober: Flagge rot-weiß-rot = Neutralität-Unabhängigkeit-Souveränität

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Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Österreich zunächst bis 1955 unter Besatzungsrecht. In dieser Zeit gab es keinen Nationalfeiertag. Durch den Österreichischen Staatsvertrag erlangte Österreich schließlich im Juli 1955 seine volle Souveränität zurück. Damit war jedoch eine 90 Tage Frist für den Abzug der Alliierten Besatzungstruppen verbunden. Diese Frist endete am 25. Oktober 1955. Um die Neutralität Österreichs und nicht den Truppenabzug zu unterstreichen, wurde das Datum 1956 auf den 26. Oktober verschoben, weil an diesem Tag der Neutralitätsbeschluss des Bundesverfassungsgesetzes in Kraft trat.

Drei grundlegende Dokumente stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Nationalfeiertag. Dazu zählt das Verfassungsgesetz, in welchem die immer währende Neutralität beurkundet ist, die Unabhängigkeitserklärung vom 27. April 1945 und der Staatsvertrag. Damit drückt Österreich seinen Willen zur Erhaltung der Unabhängigkeit und zur Bewahrung der Neutralität aus. Mit der Bestätigung der Neutralität verpflichtete sich Österreich, keine militärischen Bündnisse mit anderen Staaten einzugehen.

1965 wurde der „Tag der Fahne“ am 26. Oktober in den Nationalfeiertag Österreich umgewandelt. Zwei weitere Jahre später wurde dieser Feiertag mit allen anderen Feiertagen in Österreich auf eine Stufe gestellt. Seitdem ist der 26. Oktober ein arbeitsfreier Tag in ganz Österreich und es gilt überall die Feiertagsruhe.

Österreichweit werden am 26. Oktober zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt, welche an die Freiheit Österreichs und besonders an die Neutralität und Unabhängigkeit des Landes erinnern sollen. (Quelle: www.geschichte-oesterreich.com)