Umfrage: Kind & Job – Wie schaffst du das?

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In einer eindrucksvollen Konferenz haben sich am Dienstag, 18.9.2018 erstmals alle Kollektivvertrags-VerhandlerInnen der Gewerkschaften auf eine gemeinsame Linie geeinigt. Neben ordentlichen Lohn- und Gehaltserhöhungen geht es heuer vor allem um das Thema Arbeitszeit. Die Gewerkschaften fordern für ArbeitnehmerInnen

• bessere Planbarkeit,                              
• mehr Selbstbestimmung,
• Rechtssicherheit und
• eine Arbeitszeitverkürzung.

Entlang dieser gemeinsamen Leitlinien soll in allen Branchen verhandelt werden. Die Gewerkschaften fordern dazu von ihrem jeweiligen Gegenüber auf Arbeitgeber-Seite eine Sonder-Kollektivvertrags-Runde. Die Ergebnisse der Konferenz sowie erste Infos über die Initiative für ein modernes Arbeitszeitrecht gibt es unter: www.oegb.at

Unbedingt mitmachen, denn deine Erfahrung zählt
Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, das war schon bisher keine leichte Aufgabe. Mit dem 12-Stunden-Tag/der 60-Stunden-Woche wird das noch schwieriger. Eine gute Kinderbetreuung ist das Um und Auf dafür.

Die ÖGB-Frauen und die AK-Wien haben daher eine breite Umfrage gestartet, um sich für ein besseres Angebot einsetzen zu können. Dazu brauchen sie jetzt deine Erfahrungen und die deiner FreundInnen und Bekannten. Hier geht’s direkt zur Umfrage: www.arbeiterkammer.at/umfrage

Totaler Durchgriff auf Krankenkassen
Schwarz-Blau hat mit dem Umbau der Sozialversicherung zum nächsten Schlag gegen die ArbeitnehmerInnen ausgeholt. Bis dato ist es ÖVP und FPÖ aber nicht gelungen, eventuelle Vorteile schlüssig zu erklären. „Wer behauptet, durch die Verstümmelung der Selbstverwaltung eine Milliarde Euro einsparen zu können, sagt schlichtweg die Unwahrheit“, bringt es FSG-Vorsitzender Rainer Wimmer auf den Punkt.

„In Wirklichkeit geht es darum, die Mitbestimmung der ArbeitnehmerInnen zurückzudrängen, damit sich ÖVP und Arbeitgeber den totalen Durchgriff auf die Krankenkassen sichern können“, warnt Wimmer. Höhere Selbstbehalte und ein geringeres Leistungsniveau könnten in Folge privaten Versicherungen in die Hände spielen. Nur wer ausreichend Geld hat, würde sich künftig eine gute Gesundheitsversorgung leisten können. Die FSG lehnt eine Mehr-Klassen-Medizin klar ab und kämpft für die besten Leistungen für alle Versicherten.

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